Schadstoffanalyse

stockvault-mold_klein

 

 

 

 

 

 

 

SCHIMMEL IM WOHNRAUM

Schimmelpilzsporen sind also überall in der Umwelt vorhanden auch in unseren Innenräumen, in normaler Konzentration stellen sie keinerlei Gesundheitsgefahr dar. Sollte es jedoch zu einem Wachstum im Innenraum kommen, ist dies auf keinen Fall zu tolerieren. Stoff- wechselprodukte  des Pilzes können im menschlichen Körper Allergien und Reizerscheinungen, die besonders die Augen und Atemwege betreffen hervorrufen. Bestimme Schimmelarten sind hoch toxisch (z.B.: Fusarien). Für geschwächte Personen besteht die Gefahr von Mykosen: Vergiftungs- erscheinungen oder Schimmelbefall im Körper. Schimmelpilz zersetzt jede Art von organischem Material: Tapeten, Gipskarton, Teppiche, Kleister, Essensreste, Schmutz, Staub und sogar viele Kleber und Dichtungsmaterialien wie Silikon. Die einzige Bedingung ist eine 80% relative Luftfeuchte an der Materialoberfläche sowie eine bestimmte Temperaturspanne, die je nach Schimmelart unterschiedlich ausfällt. Die Relative Luftfeuchte sollte im Innenraum auf keinen Fall 70% überschreiten. Im Idealfall beträgt die Luftfeuchte um die 50%. Der Luftfeuchteghalt und die Materialfeuchte sind der entscheidende Faktor für das Pilzwachstum.

Zum Augabenspektrum gehören die Analyse und Einschätzung des Befalls, sowie die Beratung und Betreuung der Sanierung.

PESTIZIDE UND ANDERE SCHWERFLÜCHTIGE SCHADSTOFFE

Zu dieser Gruppe zählen Holzschutzmittel (PCP/Lindan), Flammschutzmittel, Weichmacher und PAKs. Die Analyse wird prinzipiell über Staub und Materialproben durchgeführt.

LÖSEMITTEL UND ANDERE LEICHT BIS MITTELFLÜCHTIGE STOFFE

Zu dieser auch VOC (volatile organic compounds) genannten Gruppe zählen unter anderen folgende Stoffe: Alkane, Aromaten, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Ketone und Glykol. Sie sind im allgemeinen in Farben, Lacken und Klebern zu finden, aber auch in manchen Kunststoffmaterialien wie z.B.: Teppichrücken kommen sie vor. Die Analyse erfolgt über Innenraumluftanalysen. Zur Quellensicherung kann außerdem eine Materialanalyse erfolgen.

FORMALDEHYD UND ANDERE GASFÖRMIGE SCHADSTOFFE

Sowie Höhere und andere Aldehyde und Ketone. Formaldehyd wird in der Innenraumluft hauptsächlich aus Spanplatten freigesetzt. Besonders hohe Konzentrationen findet man in Fertighäusern der Sechziger und siebziger Jahre. Hie sorgen besonders die Chloranisole als Abbauprodukt des Formaldehyds für den typischen muffigen Geruch. Formaldehyd kann man über Passivluftsammelröhrchen oder Formaldehydmeter feststellen. Um genauere quantifizierbare Werte zu erhalten, ist aber eine Raumluftanalyse nötig.

 

Schreibe einen Kommentar