Besuch des Waldorfkindergartens “Kleiner Wassermann” am 20.01.2018

vielleicht erinnern Sie sich an den Messestand von arquitecturaSolar auf dem Böhlergelände Anfang Oktober. Inzwischen gibt es einen Termin für einen Besuch des Waldorfkindergartens „Der kleine Wassermann” am 20.01.2018 um 11:00.

 

Waldorfkindergarten Viersen „Der kleine Wassermann”

Greefsallee 90

41747 Viersen

http://www.waldorfkiga-viersen.de/

 

Der Waldorfkindergarten „der kleine Wassermann“ befindet sich in einem renovierten Fachwerkgebäude das komplett in Lehmbauweise wieder hergestellt wurde. Eine Wandflächenheizung mit Lehmputz verfollständigt die baubiologische Ausführung.

Sollten Sie Interesse an der Besichtigung des „Kindergartens“ haben, so bitte ich Sie sich spätestens bis zum 08.01.2018 bei mir zu melden. Natürlich stehe ich Ihnen jederzeit für Nachfragen zur Verfügung.

arquitecturaSolar

 

 

 

 

 

Renovierung eines Gasthauses

Baubiologische Renovierung und Umbau eines Gasthauses zum Wohnhaus

Dieses ehemalige Gasthaus wurde zu einem Wohnhaus umgebaut, wobei der große Gastraum zu einer Yogaschule umfunktioniert wurde.

Die Wände wurden mit einer Innendämmung aus Holzweichfaserplatte, Lehmputz sowie integrierter Wandheizung versehen.

Die Bestandsgewölbe wurden ertüchtigt und neu verfugt.

Die Fußböden bestehen aus Massivholz- Eichendielen, mit einer Wärmdämmung aus Holzlehmhäckseln.

Die Heizung wird gespeist aus einem Pellet-Brennwertkessel.

Umbau einer Scheune

Baubiologische Renovierung und Umbau einer Scheune zum Wohnraum

Diese ehemalige Scheune in Südtirol wurde zu einem Wohnhaus umgebaut. Die Wände wurden mit einer Innendämmung aus Weichholz-Faserplatte, Lehmputz sowie integrierter Wandheizung versehen.

Die Fußböden bestehen aus Massivholz- Eichendielen, mit einer Wärmdämmung aus Holzlehmhäckseln. Die Heizung wird gespeist aus einem Pellet-Brennwertkessel. Saisonale Unterstützung leistet ein Einbau-Kassetten-Kamin im Wohnzimmer.

 

Aufstockung eines Reihenhauses

  Baubiologische Renovierung und Aufstockung eines Reihenhauses

Bei diesem Reihenhaus wurde eine generelle Renovierung vorgenommen, außerdem wurde das Dachgeschoss durch ein Vollgeschoss ersetzt. Dieser Kastenartige Aufbau besteht aus einer 12cm Vollholzplatte die mit, lasierter Dreischichtplatte aus massivem Lärchenholz verkleidet wurde.

Die Wände wurden mit einer Innendämmung aus Holzfaserplatte, Lehmputz sowie integrierter Wandheizung versehen.

Die Fußböden bestehen aus Massivholz- Kieferdielen, mit einer Wärmdämmung aus Holzlehmhäckseln.

Die Heizung wird gespeist aus einem Pellet-Brennwertkessel.

 

 

 

 

 

 

 

Haus K, baubiologisches Einfamilienhaus

Baubiologisches KfW55 Einfamilienhaus

 

Das Haus K ist ein Einfamilienhaus das  in Holzrahmenbauweise nach baubiologischen Gesichtspunkten  erstellt wurde.

Die Wohnfläche beträgt ca. 152m2 im EG und OG, sowie 70m2 im Keller.

Der Wandaufbau besteht aus Holzständerwerk mit Holz/Lehm Dämmung, Lehmputz mit Wärmestrahlenheizung auf der Innenseite und Lärchenholzschalung/Mineralputz auf der Aussenseite.

Das Haus K ist ein KfW Energie- effizienzhaus 55, mit einer Brennwert Pelletzentralheizung im Keller. Die Fenster haben einen Holz/Alu Ramen und eine dreifach Verglasung.

Der Dachstuhl ist mit sichtbaren Sparren ausgeführt.

Keller-und Erdgeschossdecke sind als sichtbare Holzbalkendecke mit Rauspundschalung ausgeführt.

 

 

Haus F, baubiologisches Einfamilienhaus

Einfamilienhaus nach baubiologischen Gesichtspunkten

Das Haus F ist ein Einfamilienhaus das  in Holzrahmenbauweise nach baubiologischen Gesichtspunkten erstellt wurde.

Die Wohnfläche beträgt ca. 92m2 im EG, sowie 90m2 im Keller.

Der Wandaufbau besteht aus Holzständerwerk mit Holz/Lehm Dämmung, Lehmputz mit Wärmestrahlenheizung auf der Innenseite und vertikaler Lärchenholzschalung auf der Außenseite.

Im Erdgeschoss besteht der Fussbodenbelag aus massiven Eischendielen. Der Fussboden im Kellergeschoss wurde mit Solnhofer Platten verlegt.

 

Schlafraumbelastung durch PVC

Schlafraumbelastung durch PVC

Der dreijährige Sohn der Familie B, wurde jede Nacht durch chronische Hustattacken aus seinem Zimmer vertrieben und musste die Nächte im Zimmer seiner Eltern verbringen. Ärztliche Untersuchungen blieben ohne Befund. Ich wurde von der Familie B um einen Hausbesuch gebeten um eventuelle Innenraumbelastungen zu untersuchen. Mein Verdacht viel sofort auf den relativ neuen Fussboden aus Holzlaminat. Bei der Probenahme wurde unter dem Laminat ein PVC Boden entdeckt, mit einer hellbraunen, ca. 5mm dicken Jutefilz Kaschierung. Dieser PVC Boden wurde warscheinlich in den 1960er Jahren verlegt. Diese Böden stehen unter Verdacht die volgenden Substanzen an die Raumluft abzugegen:

-PAKs (in Kleber, Phenole/Kresole)

-Flammschutzmittel (Hexachlorbenzol/ PCB)

-Weichmacher (Phtalate/ Organzinnverbindungen)

 

Unter dem blauen Laminatboden wird der hellbraune alte PVC Bodenbelag sichtbar.

 

Zur weiteren Vorgehensweise wurden mehrere Vorschläge gemacht:

-Innenraumluft und/oder Hausstaubprobenahme, inkl. Laboranalyse.

-Abdecken und Abkleben des Fussbodens mit einem PE-Folienkarton. Sollte sich das Befinden des kleinen Bewohners verbessern, kann der Fussboden mit ziemlicher Sicherheit als verantwortliche Quelle einer Kontamination angenommen werden.

-Ausbau des gesammten Fussbodenaufbaus und Einbau eines emmisionsfreien Beodenbelags.

 

Die Familie B entschied sich für die letzte Option. Auf Nachfrage nach mehreren Monaten wurde mir bestätigt, das der kleine Sohn der Familie B jetzt wieder in seinem eigenen Zimmer, ohne Hustanfälle durschschlafen kann.

 

Besuch des NZNB

Besuch des fünf stöckigen Strohballengebäudes des NZNB

Am 10.-12. November fand am NZNB in Verden das jährliche Treffen der baubiologischen Beratungsstellen statt. Teil dieses Treffens war die Besichtigung des neuen Verwaltungsgebäudes das als fünfstöckieger Strohballenbau ausgeführt wurde.

NZNB Verden Haupteingang

 

Nebengebäude in Strohballen und Lehmputzausführung

 

Empfangsbereich des EZNB

 

Wandaufbau Innenseite: Strohfüllung zwischen Holztragrahmen, darauf Schilfrohrgewebe als Putzträger, darauf dreilagiger Lehmputz.

Besichtigung des neuen IBN Gebäudes in Rosenheim

IBN FrontEingangsansicht

Am 15.05 hatte ich als Teilnehmer des IBN Kongresses in Rosenheim die Gelegenheit das neue IBN Gebäude zu besichtigen. Das Gebäude wurde ursprünglich in den 50 Jahren als Konsum für ein umliegendes Neubaugebiet errichted. Das Gebäude war eingeschossig und im einfachsten Standart errichtet. Die halbkreisförmige Grundform, die Grundplatte und Teile der Wände wurden erhalten. Das EG beherbergt einen Veranstaltungsraum sowie eine Musterwohnung, das OG beherbergt die Büros. Bei der Renovierung wurde versucht, sämtliche Aspekte des baubiologischen Bauens zu verwirklichen.

RückansichtGartenansicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PeletofenPelletofen mit zum Veranstaltungsraum sichtbarer Feuerstelle. Die zum Pelletofen gehörigen Installationen befinden sich in einem Technikraum hinter der Wand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GartenaustrittDer Fusspunkt des Gartenaustritts mit dem Robinienboden, der mit Naturöl behandelt wurde. Robinienholz ist härter als Eiche und dadurch sehr belastbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DübelholzdeckeDie Dübelholzdecke des EGs ist an der Unterseite unbehandelt, die offenen Fugen absorbieren einen Grossteil des Schalls im Veranstaltungsraum. Wegen des gekrümmten Grundrisses mussten die vorgefertigten Platten trapezförmig zugeschnitten werden.

 

 

LehmputzDer mit Naturfasern versetzte Lehmputz, sticht durch seine besonders lebendige Textur hervor.